Behütet sein unter Gottes Segen

Im Segen teilt sich Gott uns mit, will uns Gutes zusagen. Ein gesegneter Weg ist ein guter Weg, ein gesegnetes Leben schenkt Wachstum und Gedeihen. Wir können uns den Segen Gottes zusprechen lassen, oder ihn einem anderen im Namen Gottes zusprechen - mit Worten und zugewandten Gesten (z.B. Handauflegung).
Jede und jeder darf Gottes Segen für andere erbitten und einen Segen in seinem Namen zusprechen. Seit Jesus Christuns kann der Segenszuspruch auch mit einem Kreuzzeichen verbunden sein. Im Evangelischen Gesangbuch können Sie unter den Nummern 899-902 weiteres über den Segen nachlesen.

Der Segenszuspruch im Pflegeheim kann zu verschiedenen Anlässen gut tun:

  • Segenszuspruch beim Einzug
  • Geburtstagssegen
  • Segen zu Jubiläen (z.B. Hochzeits- oder Konfirmationsjubiläum)
  • Segenszuspruch im Gottesdienst
  • Segen am Krankenbett
  • Aussegenung am Lebensende

Altenheimseelsorger*innen sprechen gerne Bewohner*innen und ihren Angehörigen, aber auch Ihnen, als Mitarbeitende im Pflegeheim, Gottes Segen zu. Sie können auch Sie darin begleiten, andere zu segnen.
Hier finden Sie Segenstexte zu verschiedenen Gelegenheiten.

Zuwendung am Krankenbett

"Ist jemand unter euch krank, der rufe zu sich die Ältesten der Gemeinde, dass sie über ihm beten und ihn salben mit Öl in dem Namen des Herrn. Und das Gebet des Glaubens wird dem Kranken helfen, und der Herr wird ihn aufrichten." steht im biblischen Jakobusbrief, Kapitel 5,14-16 geschrieben.

Die Segnung und Salbung am Krankenbett ist ein sehr altes und heilsames Ritual. Die menschliche Zuwendung und der damit verbundene Zuspruch Gottes kann den Erkrankten tief berühren und stärken.

In der evangelischen Kirche ist die Krankensalbung ein seelsorgliches Ritual. In der katholischen Kirche gehört die Krankensalbung zu den Sakramenten, die ausschließlich von einem Priester gespendet werden darf.